Svizzer Blog


“Milliardengeschäft mit Suchsoftware”
15. März 2007, 4:08 Uhr nachmittags
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Das CIO-Magazin InformationWeek mit einem interessanten Beitrag vom 13. März zum Thema Enterprise Search. Zitat:

“Die elektronischen Informationsberge in Firmen und Behörden wachsen stetig an. Kein Wunder, dass immer mehr Firmen spezielle Suchsoftware einsetzen. Laut Gartner geben sie 2007 dafür 730 Millionen Dollar aus. Tendenz steigend…”

Die Gründe für den Boom in der Suchindustrie haben wir zuletzt hier, da und dort erwähnt. Oder wie John Battelle es vor ein paar Monaten formuliert hat: “Suche ist das neue Betriebssystem“.

Milliardengeschäft mit Suchsoftware



Den Durchblick behalten
8. Februar 2007, 7:21 Uhr nachmittags
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Was an einem Tag so alles passiert:

Die IT-Legende Joseph Weizenbaum rät: “Vergessen Sie Google!”, deren CEO, Eric Schmidt, äußert sich zur Bedeutung des Internets für die Meinungsfreiheit, Skype soll angeblich BIOS-Daten auslesen (und alle fragen sich: wozu tun die das nur?), die CeBIT macht die Hoteliers schon mal rein vorsorglich für den Ausstellerrückgang verantwortlich, eine wirklich gute Strategie, der gute, alte Verfassungsschutz baut mit China als dem Reich der Mitte eine neue Bedrohung für den Mittelstand auf, die deutsche Bundesregierung glaubt derweil, Tonerstaub sei “wahrscheinlich” keine Gefahr, die US-Börsenaufsicht SEC gibt bekannt, wer wieviel am Google-Youtube-Deal verdient hat, Firefox 3.0 Alpha 2 ist da (juhu!) und Svizzer bekommt mit Wasabi nicht wirklich Konkurrenz, denn Wasabi ist ein Desktopsuchtool für Linux und Unix, während unser Svizzer immer noch der Windows-Welt vorbehalten ist und zudem auch als Enterprise Search Tool Einsatz findet.

Wie dem auch sei. Bei all dem, was ständig und dauernd auf dieser Welt passiert, kann man mittlerweile schon sehr leicht den Durchblick verlieren. Will man sich informiert halten, verbringt man zudem viel Zeit auf den Seiten all der Anbieter, die diese Informationen zur Verfügung stellen. Oder aber man nutzt einen Service, der dabei hilft, den Überblick zu behalten.

Derlei Services heissen Social News, ihre bekanntesten Vertreter im deutschsprachigen Raum sind yigg, Wikio, WebNews und Pligg (aus der Schweiz). Sie funktionieren alle mehr oder weniger nach dem gleichen Schema, was daran liegen mag, dass für all diese Dienste wohl das amerikanische Unternehmen digg Pate gestanden hat: User verlinken Nachrichten, die sie für interessant erachten, in die Plattform hinein und stellen sie auf diese Weise der Community zur Verfügung. Die Community bewertet die Nachrichten durch Klicks und entscheidet auf diese Weise, welche Nachrichten es auf die “Titelseite” schaffen und welche nicht (habe ich etwa gerade “Web 2.0″ gesagt?).

Böse Zungen nennen die deutschsprachigen Social News Dienste abfällig “digg-Klone”, verkennen dabei aber, dass einige der europäischen Services das ursprüngliche Vorbild digg in vielerlei Hinsicht verbessert und zahlreiche Funktionen eingeführt haben, von denen digg gegenwärtig noch weit entfernt ist.

Mein persönlicher Favorit unter den deutschen Social News Services ist yigg, ein derzeit noch kleines Unternehmen aus München, das mich in vielerlei Hinsicht an G10 Software AG erinnert: Die Mitarbeiter arbeiten unermüdlich und fast rund um die Uhr an der Verbesserung ihres Dienstes, setzen dabei Anregungen ihrer User zügig um, machen auch einmal Fehler, die sie dann auch offen eingestehen, lassen sich für Neues begeistern, kurzum: Sie sind mit Herz, Verstand und Einsatz dabei, was sehr sympathisch ist.

Das soll aber natürlich die übrigen Vertreter der Social News Services nicht herabwürdigen. Wahrscheinlich sind die Services alle ähnlich gut und sinnvoll und es ist nur eine Frage der persönlichen Vorlieben, für welchen man sich entscheidet, aber wie der Name “Social News” schon anklingen lässt, es handelt sich eben um Gemeinschaften: Ist man erst einmal drin, dann fällt es schwer, sich wieder von ihr zu verabschieden. Diese Bindungswirkung dürfte vermutlich auch eines der Erfolgsgeheimnisse von Web 2.0 sein…

So. Genug der Werbung für heute. Aber Sie kennen ja unsere Einstellung zu Werbung: Wir empfehlen Dienste oder Produkte wirklich nur dann, wenn wir selbst von ihnen überzeugt sind. Wenn Sie sich also einen schnellen Überblick über wichtige Nachrichten verschaffen wollen, testen Sie doch einmal einen der Services. Aber Vorsicht: Social News macht süchtig!

Den Durchblick behalten



Monokultur?
6. Februar 2007, 12:44 Uhr nachmittags
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Wenn über Google gelästert wird, spricht man gerne von der drohenden Allmacht der Unternehmens und der Monokultur, die uns Google bescheren könnte. Ich tue das auch gerne und nutze Google dennoch sehr häufig.

Ja, es gibt gute Alternativen, über die wir hier auch schon ausführlich gesprochen haben. Ask.com z.B. oder Seekport, um auch einmal ein Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum zu erwähnen. Und dennoch: Bei der Suche im Web geht es uns doch vielfach so wie dem Pawlowschen Hund, dem immer dann der Speichel lief, wenn das Glöckchen klingelte. Wir haben in den letzten Jahren eine Extremkonditionierung erfahren, die uns besagt, dass Google und Suchen synonym verwendbare Begriffe seien.

Woran liegt das? Ist Google wirklich so gut oder ist der Wettbewerb so schlecht? Vermutlich ist es eine Mischung beider Komponenten. Google ist einfach verdammt gut. Über Yahoo erschien vor kurzem bei Wired ein langer Artikel, der sich mit den Gründen beschäftigt, warum Yahoo das Rennen gegen Google verloren hat. Search Engine Roundtable hat sich erst gestern mit MSNs Live.com auseinandergesetzt und gelangt zu der Feststellung, dass MSN komplett versagt habe. Eine Feststellung, die ich für zutreffend erachte.

Was gibt es noch auf dem Markt? Wo sind die Herausforderer? Die französische Exalead ist als Google-Monster angetreten und hat neben viel Geld, das das Unternehmen erhalten hat, auch noch den strategischen Vorteil, dass Exalead beim französischen Staatsvorhaben Quaero eine Rolle spielen darf. Die Kritiken an den Suchmaschinenergebnissen sind nicht besonders positiv und manchmal auch sehr negativ. Das Stereophone-Blog spricht gar davon, dass Exalead nichts als “Keyword-Spam” liefere.

Fast Search & Transfer, eigentlich nicht im Markt für Internetsuche zu Hause, hat gestern ein Produkt gelauncht, das AdMomentum heisst und eine Alternative zu Google’s AdSense-Partnerprogramm darstellen soll. Damit fordert Fast Search Google zwar heraus, aber lediglich hinsichtlich der Vermarktung, nicht hingegen bei der Suche im Web selbst.

Airfind, ein kleines spanisches Unternehmen, macht sich unterdessen daran, die Sortierreihenfolge der Suchmaschinenergebnisse durch ihre Benutzer vornehmen zu lassen. Airfind ist eine Metawebsuchmaschine und gegenwärtig noch im Betastadium. Für den Test von Airfind müssen sie sich bewerben. Der Benutzer kann Webseiten positiv oder negativ bewerten, Seiten als Spam kennzeichnen und Webseiten mit Tags versehen. Er kann bei der Ansicht der Suchergebnisse zwischen seiner individuellen und der öffentlichen Ansicht wählen. Zudem werden seine Bewertungen gespeichert und der Benutzer erhält auf diese Weise eine Art Favoritenliste betreffend seine Suchen im Internet.

“You are the algorithm” ist damit sicher ein interessanter Ansatz, da hierdurch die menschliche Bewertung die Sortierung beeinflusst und nicht mehr überwiegend von der Anzahl der Links abhängig macht, die auf eine Seite zeigen, wie das beim Page Rank der Fall ist. Die Frage, warum sich die Benutzer von Airfind die Mühe machen sollen, Bewertungen vorzunehmen, ist damit aber noch nicht geklärt. Ein Algorithmus, der überwiegend von menschlicher Bewertung abhängt, setzt die Dynamisierung der Massen und damit eine Motivierung eines jeden einzelnen Nutzers voraus. Nur, weil es Spass macht, wird der Benutzer beim Aufbau des Systems mutmasslich nicht lange mitwirken, auch wenn Web 2.0 gerade populär ist. Gleichwohl könnte Airfind in die richtige Richtung zeigen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle nochmals an Tom Alby für den Hinweis auf Airfind und die Einladung zum Betatest.

In eine ähnliche Richtung weisen auch die Bemühungen von Jimbo Wales, dem Wikipedia-Gründer, der Ende 2006 angekündigt hat, die Suche im Web revolutionieren zu wollen: “So wie die Wikipedia unser Denken über Wissen und Enzyklopädien revolutioniert hat, haben wir nunmehr die Chance, unser Denken bezüglich der Suche nach Informationen zu revolutionieren.” Wie genau das geschehen soll, werden wir sicher bald erfahren, aber Wikipedia ist als Kraft im Web jedenfalls nicht zu unterschätzen.

Monokultur



Nielsen/Netratings November 2006
22. Dezember 2006, 3:23 Uhr nachmittags
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Nielsen/Netratings hat die Auswertung der Marktanteile der Suchmaschinen für November 2006 vorgelegt. Die Zahlen beziehen sich auf Suchanfragen in den USA und werden mit dem November 2005 verglichen. Demnach führt Google mit 3,1 Mrd. Suchanfragen, was einem Anteil von 49,5% entspricht, vor Yahoo, die mit 1,5 Mrd. Anfragen auf 24,3% kommen. Microsoft nimmt mit 516 Mio. Anfragen Platz drei ein und verbucht 8,2%, AOL gelangt mit 390 Mio. Anfragen auf Platz vier bzw. 6,2% des Marktes. Platz fünf hat Ask mit 160 Mio. Anfragen oder 2,6% Marktanteil.

Bei den Zuwachsraten sieht das Bild anders aus. Hier führt nach wie vor Ask mit 33% vor Google mit 31%, Yahoo mit 27% und AOL mit 11%. Einziger Verlierer in diesem Kontext ist Microsoft, die gegenüber dem Vorjahr 12% eingebüßt haben.

Ein anderer Blickwinkel auf diese Zahlen ist interessant: Im Monat November wurden in den USA etwa 5,9 Mrd. Suchanfragen an die 10 bedeutendsten Suchmaschinen gestellt, was einer Anzahl von 198 Mio. Suchanfragen pro Tag, 8,3 Mio. pro Stunde, 138.000 pro Minute und knapp 2.300 pro Sekunde entspricht.

Nielsen-Netratings November 2006



Jörg Dennis Krüger zu Enterprise Search
6. Dezember 2006, 11:00 Uhr vormittags
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Jörg Dennis Krüger hat eine 30-minütige Audiopräsentation zum Thema Enterprise Search live gestellt, die Sie ohne Download verfolgen können. Ein spannender und sehens- bzw. hörenswerter Beitrag.

Jörg Dennis Krüger zu Enterprise Search



Web 3.0?
30. November 2006, 8:27 Uhr nachmittags
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Erst dachte ich an ein Schreibversehen, aber es heisst wirklich so. “Web 3.0″. Kaum habe ich gerade halbwegs begriffen, was unter Web 2.0 verstanden wird, kommt auch schon die nächste Version des Webs um die Ecke. Nun gut, ich gebe es zu, ich bin über 40, aber der Begriff “Web 3.0″ ist so neu, für ihn kennt nicht mal das grosse Internet eine Definition. Wie dem auch sei, warten wir ab, ob 3D-Drucker wirklich unser Leben verändern werden, wie Tim O`Reilly orakelt. Meines aber hoffentlich nicht mehr.

Gegenwärtig schlagen wir uns jedenfalls noch mit weniger virtuellen Dingen rum, wie z.B. mit neuen Windows- und Officeversionen. Mit grossem Brimborium wurde heute die Verfügbarkeit von Windows Vista, Office 2007 und Exchange 2007 von Steve Ballmer höchstpersönlich bekannt gegeben. Für Firmenkunden - und zwar nur für solche mit Volumenlizenzverträgen. Wir sind zwar Partner von Microsoft, aber deshalb habe ich noch lange nicht verstanden, warum Privatkunden die neuen Produkte, falls sie sie denn unbedingt haben wollen, erst Ende Januar 2007 bekommen sollen. Hallo? Das ist doch Software, da gibt es doch im Gegensatz zu Autos oder Kinderwägen hoffentlich keine Lieferfristen, oder etwa doch? Egal. Man muss nicht immer alles verstehen. Das neue Powerpoint ist übrigens klasse, das sollten Sie sich einmal ansehen, wenn Sie auch so viele Präsentationen basteln wie ich. Es erleichtert die Arbeit wirklich sehr, da es viele nette SmartArt-Tools gibt, die aus einfachen Listen mit einen Klick geniale Graphiken machen…

Zurück zu Web 2.0 und verwandten Themen. Heute ging in Wien die Semantics 2006 zu Ende. Semantics 2006 ist ein Forum, das sich, wie der Name schon sagt, mit semantischen Technologien bechäftigt (ist das eigentlich noch Web 2.0 oder schon Web 3.0?). In der Grundidee geht diese Bestrebung als “Semantic Web” auf den Urvater des Internets, Tim Berners-Lee zurück. Wie bei Heise berichtet wird, ziehen nun semantische Technologien langsam in die Wirtschaft ein, was man darunter auch immer verstehen mag. Zwei Aussagen, die bei Heise zu Beispielanwendungen getroffen wurden, haben heute meine besondere Aufmerksamkeit gefunden:

“Unsere Mitarbeiter haben die Erfahrung gemacht, dass sie selbst ihre eigenen Informationen auf dem Desktop mit unserem neuen Werkzeug schneller finden als bislang”

und

“Wenn wir pro Schadensfall Einsparungen von nur fünf Minuten erreichen, bringt uns das einen return on investment innerhalb von sechs Monaten”

Das sind nämlich Aussagen, mit denen wir auch für Svizzer werben. Die bei Heise beschriebenen Lösungen scheinen also eine Menge mit Suchtechnologie zu tun zu haben. Sind wir nicht alle ein wenig semantisch?

Web 3.0?



Enterprise Search auf den Contentmanager.days
23. November 2006, 6:27 Uhr nachmittags
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Jörg Dennis Krüger trägt am morgigen 24.11. auf den Contentmanager.days im Hotel The Westin in Leipzig zum Thema “Enterprise Search” vor. Eine Audiopräsentation mit einer Vorschau auf die Inhalte des Vortrags ist online verfügbar.

Enterprise Search auf den Contentmanager.days



Windows Vista im Test der NZZ
18. November 2006, 5:53 Uhr nachmittags
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Kurt Haupt testete das brandneue Windows Vista in der gestrigen NZZ online. Das Fazit des lesenswerten Beitrags ist: Die Oberfläche ist sehr ansprechend und gefällig, zwingende Gründe für den Umstieg von XP auf Vista gibt es nicht. Zur integrierten Suche schreibt Kurt Haupt:

“Leider ist die Suchfunktion in der Praxis aber undurchschaubar und oft unzuverlässig; so findet man beispielsweise Musiktitel im Netzwerk nicht, oder die Suchfunktion ignoriert den Inhalt vieler Textformate. Hier hat Microsoft das Vorbild von Apple Spotlight bei weitem nicht erreicht. Unter Windows zeigen Angebote von Drittherstellern - Copernic Desktop Search oder Svizzer -, wie eine gute Suchfunktion aussehen kann.”

Vielen Dank für die Erwähnung und das Lob!

Windows Vista im Test der NZZ



Innovationsindikator Deutschland 2006
11. November 2006, 6:33 Uhr nachmittags
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Unter dem schönen Titel “Innovationsindikator Deutschland 2006″ hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) soeben eine Studie zur Innovationsfähigkeit Deutschlands im Vergleich zu 16 weltweit führenden Industriestaaten herausgegeben.

Nach der im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung und des Bundesverbands der Deutschen Industrie erarbeiteten Studie liegt Deutschland auf Platz sieben der 17 verglichenen Nationen, die neu in die Studie aufgenommene Schweiz auf Platz vier. An der Spitze liegt nach wie vor die USA gefolgt von Finnland und Schweden. Die Top Ten der innovativen Staaten werden gemäß der 286 Seiten umfassenden Studie wie folgt belegt:

1 USA
2 Finnland
3 Schweden
4 Schweiz
5 Dänemark
6 Japan
7 Deutschland
8 Großbritannien
9 Kanada
10 Niederlande

(Quelle: Innovationsindikator Deutschland 2006, PDF, 2,13 MB)

Ein wesentlicher Grund für die Positionierung Deutschlands nur im breiten Mittelfeld der Wettbewerber seien Defizite im Bildungsbereich. Ferner werden Mängel im Bereich Wettbewerb und Regulierung, bei der Integration von Frauen in den Innovationsprozeß und schließlich auch beim “Mut zum unternehmerischen Risiko” beklagt.

Innovationsindikator Deutschland 2006



Oracle kauft Stellent
3. November 2006, 5:02 Uhr nachmittags
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Jörg Dennis Krüger war deutlich schneller mit dem Bericht über den Kauf von Stellent durch Oracle. Und das, obwohl wir als Kunde von Stellent heute schon kurz nach Mitternacht von Stellent eine entsprechende Nachricht mit dem Link zur entsprechenden PR-Mitteilung bekamen…

Der Kaufpreis beträgt knapp 440 Mio. Dollar. Mit dem Kauf hat Oracle einen guten Coup gelandet, denn Stellent hat nicht nur ein gutes ECM-Tool, sondern ist zudem auch noch Marktführer für Filtertechnologien. Z.B. setzen wir von G10 Software AG die Filter von Stellent bei SVIZZER ein, um den Textinhalt von Dateien zu extrahieren. Aber nicht nur wir, sondern annähernd alle namhaften Unternehmen, die in der Suchindustrie tätig sind, setzen die Technologie von Stellent ein. Larry Ellison wird das insofern besonders freuen, als er vor kurzem mit Oracle selbst in die Suchbranche eingestiegen ist - und nun durch die Akquisition von Stellent kräftig am Wettbewerb verdient.

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