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Blogs spielen eine immer wichtigere Rolle im Zusammenhang mit Information, Meinungsbildung und Kommunikation. Das Thema „Blogs“ ist vielschichtig und man kann ganze Bücher damit füllen. Wie viele Bücher es zu diesem Thema mittlerweile gibt, ist mir allerdings erst klar geworden, als ich heute bei den Blogpiloten den Beitrag „Bloggen auf Papier“ gelesen habe: Die Blogpiloten haben sich die Arbeit gemacht, über 50 Bücher zum Blogging zusammenzutragen. Wenn Sie sich also mit diesem Thema beschäftigen möchten, ist die Literaturliste der Blogpiloten der denkbar beste Einstieg.
Mein persönlicher Favorit zum Thema Blogs und Web 2.0 ist nach wie vor Tom Alby’s Buch „Web 2.0„. Tom hat es geschafft, auf knapp 230 Seiten alles, was zu diesen Themen wissenswert ist, übersichtlich und gut leserlich zusammenzustellen.
[Update von 16:45] Weil es gerade so schön passt: Herrlicher und unbedingt lesenswerter Artikel von Robert Basic im Basic Thinking Blog über die Macht des Blogs. Schönes Wochenende!
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Wenn Sie Windows nutzen, kennen Sie das wahrscheinlich: Sie starten Ihren Rechner und nach einer Weile ist dann hoffentlich alles so, wie Sie es erwarten: Das Betriebssystem ist hochgefahren, Ihr Bildschirmhintergrund ist da, die Internetverbindung ist aufgebaut, Skype hat sich angemeldet und Ihr Desktop sieht aus wie immer. Alles wunderbar. Ab und zu, in der letzten Zeit allerdings eher häufiger, macht aber ein nettes gelbes Icon unten rechts in der SysTray auf sich aufmerksam, das Sie zum Update des einen oder anderen Programms auffordert. Dies geschieht mit der Meldung:
„Neue Updates sind verfügbar“
Diese Meldung gibt mir stets das gleiche Rätsel auf, auf dessen Lösung ich allerdings bis heute trotz intensiven Nachdenkens nicht gekommen bin: Warum spricht Microsoft in diesem Kontext immer von „neuen Updates“, denn „Updates“ sind ja per Definition bereits Softwareaktualisierungen und der Begriff der „Aktualisierung“ impliziert doch gerade, dass die betreffende Software damit „auf den neuesten Stand gebracht“ wird. Eine Software aber auf einen noch neueren als auf den neuesten Stand zu bringen, das schafft niemand, Microsoft schon gar nicht noch nicht einmal Microsoft.
Für dieses Phänomen gibt es aus meiner Sicht mehrere plausible Erklärungen:
Es könnte sein, dass Microsoft den Einsatz rhetorischer Stilmittel liebt und eine ganz besondere Vorliebe für den Pleonasmus bzw. die Tautologie entwickelt hat. Da Microsoft sich nicht getraut, dem Benutzer zu vermelden: „Sie haben eine tote Leiche“ oder ersatzweise: „Frau Merkel ist die erste weibliche Bundeskanzlerin“, denn das wäre zu politisch, muß eben das „neue Update“ herhalten. Da ich allerdings vermute, dass der Text „neue Updates sind verfügbar“ nicht unbedingt der Feder eines Linguisten entsprungen ist, halte ich diese Deutung für eher unzutreffend.
Linux-User könnten nun mutmaßen, dass der durchschnittliche Windows-Anwender nur mäßig mit Intelligenz gesegnet und daher nicht in der Lage sein dürfte, den Begriff des „Updates“ intellektuell richtig einzuordnen. Daher könnte es vielleicht auch sein, dass der Windows-User an sich eines zusätzlichen Stimulus, nämlich den der attraktiven „Neuheit“ eines Updates bedarf, um ihn zur Durchführung der von Microsoft gewünschten Aktion, das Klicken auf den Update-Button, zu veranlassen. Wie wir aber alle wissen, ist die Auffassung, wir Windows-User seien geistig minderbemittelt, nur ein Vorurteil, dessen Zweck sich darin erschöpft, Freitagsdikussionen im Heise-Forum abwechslungsreicher, kommunikativer und lustiger zu gestalten. Der Grund für das „neue Update“ von Microsoft muß also ein anderer sein.
Vielleicht hat das „neue Update“ seinen Ursprung tatsächlich in der Aktualisierungspolitik von Microsoft und damit durchaus seine Berechtigung: Wenn man sich die gleichermaßen an Tradition wie Pannen reiche Patch-Historie von Microsoft einmal genauer betrachtet, dann kommt man um die Feststellung nicht umhin, dass zahlreiche Updates von Microsoft ja bereits am Tag ihres Erscheinens wieder veraltet sind, Lücken aufweisen oder gar die Sicherheit des jeweiligen Rechners gefährden, so dass sie daher unverzüglich wieder ausgetauscht upgedatet werden. Ja, und wenn man „Updates updated“, dann hat wir was? Genau! Ein „neues Update“.
Ich befürchte aber, dass auch dieser Erklärungsversuch das Phänomen des „neuen Updates“ nicht zu erfassen vermag, da ich Microsoft dieses selbstironische Moment nicht zutraue. Der wohl wahrscheinlichste Grund für den mich stets auf’s Neue irritierenden Pleonasmus dürfte wohl sein, dass verdammt noch mal kein Schwein bei Microsoft je darüber nachgedacht hat, was für einen Quatsch er da schreibt, wenn er von „neuen Updates“ faselt. So. Das mußte mal gesagt werden. Und jetzt installiere ich endlich dieses „neue Update“, damit diese sinnlose Meldung aus meinem Blickfeld verschwindet.
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Gab es ein Leben vor dem Computer? Und wenn, war es wirklich lebenswert? Am 24. März 2006 haben Sie Zeit, hierüber nachzudenken, denn an diesem Tag ist „Shutdown Day„.
Beim „Shutdown Day“ handelt es sich um ein Experiment: Können Sie einen Tag ohne Computer auskommen? Ganz ohne Computer? Und auch ohne Email und Youtube und Flickr (und Svizzer)? Können Sie das wirklich?
Wenn das so ist, dann gehören Sie zu den 85%, die der Auffassung sind, sie könnten einen Tag ohne ihren Rechner überleben. 15% zweifeln ernstlich daran, ob sie hierzu in der Lage sind.
Machen Sie die Probe auf’s Exempel, tragen Sie sich beim Shutdown Day und den 24. März in Ihren Kalender ein. Sie brauchen übrigens keinen Urlaub zu beantragen, denn der 24.3. ist ein Samstag und es gibt so viele schöne Möglichkeiten, einen Samstag zu verleben. Und außerdem haben Sie ja noch 29 Tage Zeit, sich auf diese 24 Stunden vorzubereiten.
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Jetzt geht’s erst richtig los: Google wildert im angestammten Microsoft-Terrain, den Desktop-Applikationen rund um den Officebetrieb.
Es begann sich ja bereits im März 2006 mit dem Kauf der Online-Textverarbeitung Writely durch Google und der Entwicklung des Online-Kalenders CL2 abzuzeichnen. Im Juni 2006 folgte die Ergänzung um eine Online-Tabellenkalkulation. Letztere wurde sodann mit der Textverarbeitung zu dem kostenlosen Produkt „Google Docs & Spreadsheets“ zusammengefasst, einem Tool, das sich vor allem auch dadurch auszeichnet, dass die Zusammenarbeit mehrerer Benutzer am gleichen Dokument gut unterstützt wird.
Parallel hierzu gab Google Gmail, Google Talk und den Online-Kalender als Bestandteil der „Google Apps for your Domain“ als kostenlosen Dienst heraus.
Mit „Google Apps Premier Edition“ legt Google aber jetzt noch einmal kräftig nach und zielt damit auf Geschäftskunden ab, denen eine nunmehr annähernd vollständige Office-Suite online zum Preis von 38 Euro pro Jahr angeboten wird: Man nehme Gmail, Google Talk, Google Calendar, Google Docs & Spreadsheets und ergänze das Paket durch Google-Hosting und 10 GB Speicherplatz pro Benutzer, und fertig ist das Angebot, das übrigens bis zum 30. April kostenlos getestet werden kann.
Microsoft wird das gar nicht lustig finden, hat MS doch mit Microsoft Office Live diesem Angebot kaum mehr als Email und ein wenig Webspace entgegenzusetzen. Steve Ballmer, der noch anlässlich des Vista-Launches angekündigt hat, man wolle nun Google im Websuchbereich angreifen, wird damit vermutlich sein Statement noch einmal überdenken müssen, zumindest bis klar ist, wer hier wen angreift.
Ach ja, eine Online-Präsentationssoftware als Pendant zu Powerpoint fehlt Google nach wie vor im Sortiment. Man darf gespannt sein, wann diese Lücke geschlossen wird…
Andere Quellen: Heise, Golem, Silicon.de, Inside-IT, Netzwoche, TechCrunch
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Zu Svizzer 3.5 und Svizzer.net sind nun auch animierte Flash-Präsentationen verfügbar, die Sie mit den wichtigsten Eckdaten von Svizzer und unsererm Portal vertraut machen sollen. Die Präsentationen müssen nicht heruntergeladen werden, sondern können mit dem Browser betrachtet werden:
Eine geführte Tour, die alle Funktionen von Svizzer zeigt, folgt in Kürze.
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Gerade eben gesehen und kein Faschingsscherz: Svizzer hat einen Eintrag bei Wikipedia , was uns sehr freut. Es war ein ziemliches Hin und Her und es gab auch eine Löschdiskussion, aber im Moment zumindest sind wir stolz auf den Eintrag dort. Wenn der Link ins Leere gehen sollte, dann ist die Löschdiskussion erneut entbrannt…
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Ein persönlicher Kommentar.
Vor ein paar Wochen wurde das Flash-Movie „Master Plan – über die Macht von Google“ veröffentlicht und u.a. bei YiGG darüber berichtet. In kurzer Zeit erhielt die entsprechende Nachricht bei YiGG 106 Stimmen, was für die Qualität des Werkes spricht. Das von Ozan Halici und Jürgen Mayer wirklich hervorragend gemachte Werk setzt sich mit Google und möglichen Gefahren auseinander, die davon ausgehen könnten, dass Google (als Synonym für andere Suchmaschinen) allzu viel über uns Benutzer in Erfahrung bringen könnte.
Das Werk hat mich persönlich sehr beeindruckt und ich habe es auf unserem Firmenblog, hier und auch bei Heise empfohlen.
Um so enttäuschter war ich, als mich ein anderer Heise-User („registriert05″) darauf aufmerksam machte, dass im Quelltext der Webseite von „Master Plan“ das Analysetool „Google Analytics“ eingebunden sei. Man erkennt das daran, dass auf ein Javascript verwiesen wird, das den alten Namen des Analysetools („Urchin“) enthält. Ich hatte das nicht bemerkt, da ich mir nur selten den Quelltext von Webseiten ansehe.
In einer ersten Reaktion dachte ich, dass es sich hierbei vielleicht um ein Versehen handele, so dass ich die Macher des Films hierauf ansprach. Allerdings mußte ich erfahren, dass es sich um kein Versehen handelt und „Google Analytics“ bewußt in die Webseite aufgenommen wurde.
In der Korrespondenz mit den Werkschaffenden wies ich zugleich auch darauf hin, dass die Nutzung von „Google Analytics“ vorliegend auch den Datenschutzbestimmungen von Google zuwiderlaufe, da Google einen ausdrücklichen Hinweis auf die Verwendung dieses Tools verlange, während sich aber auf der Webseite von „Master Plan“ kein entsprechender Hinweis finde.
Die Macher von „Master Plan“ vertreten hierzu die Auffassung, dass von einer heimlichen Verwendung des Analysetools keine Rede sein könne, da man ja beim Aufruf der Seite unten links im Browserfenster eine Meldung über die Verbindung zu „Google Analytics“ sehe. Sie stellten aber in Aussicht, meine Bedenken nochmals zum Anlass zu nehmen, über einen mit den Nutzungsbestimmungen von Google konformen Hinweis zum Datenschutz auf der Webseite nachzudenken.
Das war vor über 10 Tagen. Seitdem ist nichts geschehen. Ich persönlich habe nichts gegen die Verwendung von „Google Analytics“. Es handelt sich um eine gute Software zur Analyse der Besucher auf einer Website, deren IP-Adressen, Herkunft, u.s.w.
Ich halte es aber für zumindest sehr inkonsequent, wenn man ein Werk schafft, das sich mit der von Google ausgehenden Gefahr für die Privatsphäre auseinandersetzt, gleichzeitig aber ein Google-Analysetool einsetzt und das auch noch entgegen Google’s Bestimmungen zum Datenschutz.
Aus meiner Sicht wird damit die Glaubwürdigkeit der Aussage von „Master Plan“ doch sehr entwertet. Schade!
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Für Interessierte hier zwei weitere, sehr interessante Quellen zum Thema Suchmaschinen und Enterprise Search:
SeekXL: Das Suchmaschinenblog der Metasuchmaschine SeekXL aus Berlin
Enterprise Search: Die herstellerneutrale Informationsseite zu Enterprise Search von Jörg Issel
Viel Spaß bei der Lektüre!
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Jörg Kantel, der Schockwellenreiter, hat einen Workshop zum Thema Web 2.0, den er Ende letzten Jahres am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte durchgeführt hat, schriftlich ausgearbeitet und unter dem Titel „Web 2.0: Werkzeuge für die Wissenschaft“ ins Netz gestellt.
Auf 34 Seiten wird hervorragend und überdies sehr anschaulich beschrieben, was Web 2.0 ist, welche Technologien Verwendung finden, was hinter welchen Abkürzungen steckt, welche Chancen Web 2.0 bietet, und vieles mehr.
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Wer den UN-Bericht über die globale Erderwärmung gelesen hat, der weiss, dass wir alle umdenken müssen, wenn wir wollen, dass ein katastrophaler Klimawandel gerade noch vermieden wird. Wer den Bericht noch nicht gelesen hat, dem möchten wir Al Gore’s Buch „Eine unbequeme Wahrheit“ und den gleichnamigen Dokumentarfilm von Davis Guggenheim ans Herz legen. Das Thema ist heute brisanter denn je. Der Film und vor allem das Buch schildern auf anschauliche Weise, warum wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern und was jeder einzelne von uns dagegen unternehmen kann.
Einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz wollen wir nun auch leisten. Als eines der ersten Software-Unternehmen gestalten wir all unsere geschäftlichen Aktivitäten klimaneutral. Das bedeutet, dass sämtliche CO2-Emissionen, die durch den Stromverbrauch, die Heizung, die Mobilität unserer Mitarbeiter und weitere relevante Emissionsfaktoren entstehen, durch die Einsparung der gleichen Menge CO2 an anderer Stelle ausgeglichen, also neutralisiert werden.
Wie das geht? Die Emissionen werden berechnet, ausgewiesen und über den Ankauf von Zertifikaten aus Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen. Die CO2-Mengen, die wir durch unsere Tätigkeit produzieren, sind sicherlich gering. Trotzdem möchten wir damit ein Zeichen setzen, dass jedes Unternehmen seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Begleitet wird das Projekt von ClimatePartner, dem Spezialisten für die Entwicklung standardisierter Geschäftsmodelle für den freiwilligen Klimaschutz. ClimatePartner unterstützt G10 bei der Integration des Klimaschutzes in seine Geschäftsprozesse, um den Gedanken nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
Ein weiteres Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die neue SVIZZER 3.5S ClimateSearch. Die Suchsoftware durchforstet 60 vordefinierte Webseiten nach fundierten Informationen zu Klima und CO2. Wir haben hierzu 6 SiteSearch-Themensuchmaschinen zusammengestellt:
Klimaschutz (Wissenschaft)
Klimaschutz (Verbände)
Klimaschutz (Private Einrichtungen)
Klimaschutz (Öffentliche Hand)
Klimaschutz (Internationale Einrichtungen)
Klimaschutz (Internationale Experten)
(Zu unserer heutigen Pressemitteilung zu diesem Thema geht’s hier lang.)