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Was hat sich diese Woche getan?
Statistik zu Web-Suchanfragen
Der Trend geht zu besseren Suchanfragen. Hierauf weist OneStat.com in seiner neuesten Analyse hin. Mit 29% liegt die aus zwei Wörtern bestehende Suchanfrage weltweit knapp vor Anfragen, die aus drei Wörtern bestehen (28%). Den dritten Rang nehmen mit 17% Anfragen ein, die aus vier Wörtern bestehen. Die aus nur einem Wort bestehende Anfrage rangiert mit 11% auf dem vierten Platz. Das ist erstaunlich, denn in Deutschland ist die aus nur einem Wort bestehende Anfrage mit knapp 30% noch auf Platz zwei. Detaillierte Übersichten über das internationale Suchverhalten finden Sie auf OneStat.com.
Wird Windows Vista verschoben?
Der Spiegel berichtet von einer Analystenkonferenz von Microsoft, die am Donnerstag stattfand und auf der kein genauer Erscheinungstermin des neuen Betriebssystems bekannt gegeben wurde. Kevin Johnson wird statt dessen mit der Äußerung zitiert: „Wir werden Windows Vista ausliefern, wenn es fertig ist.“ Gegenwärtig stehen als Erscheinungstermin der November dieses Jahres für Firmenkunden und der Januar 2007 für Privatkunden im Gespräch.
Google und Klickbetrug
Google informiert Kunden gemäß Heise fortan über möglichen Klickbetrug und reagiert damit auf den Vorwurf, das Unternehmen verdiene auch an Klicks, die in unlauterer Absicht ausgeführt werden.
Ferner wurde soeben bekannt gegeben, daß der Vergleich in einem großen Prozeß gegen Google, in dem es um den Vorwurf ging, Google habe zu Unrecht Gebühren für durch Klickbetrug zustande gekommene Klicks erhoben, bestätigt wurde. Es bleibt damit bei dem Vergleichsbetrag von 90 Millionen US-Dollar, den Google den Klägern zu zahlen hat (Quelle: Search Engine Watch und Official Google Blog).
Skype für Office
Skype wird nach Informationen von TechCrunch Plugins herausgeben, die eng mit Office verzahnt sind und den Start von Skype-Telefonaten aus Word, Excel und Powerpoint heraus ermöglichen. Der User soll hierzu nur auf eine entsprechende Kommunikationsnummer (Skype-ID oder Telefonnummer) zeigen müssen. Eine coole und nützliche Anwendung, die sicher die Beliebtheit von Skype nochmals steigern wird. Der Beta-Release dieser Toolbar ist hier bei Skype erhältlich.
Technorati im neuen Look
Die Blogsuchmaschine Technorati erscheint im neuen Look, mit einer Reihe neuer Funktionen, vor allem aber mit deutlich optimierter Bedienbarkeit. Statt vieler Worte: Schauen Sie sich doch Technorati einfach einmal an!
Vorschau auf Omnidrive
Seit 2005 entwickelt auch Omnidrive an einer Lösung, die dem Benutzer online Speicherplatz zur Verfügung stellen soll. Bei Michael Arrington’s TechCrunch sind im Lauf der Woche die ersten Screenshots zu dieser Lösung erschienen.
Wir sind neugierig auf Combots!
Michael Greve, einer der Gründer von Web.de, hat die gleichnamige AG umbenannt und sich damit einem neuen Projekt zugewandt, das wir aufmerksam verfolgen. Es handelt sich um Combots, einem Projekt, zu dem leider derzeit (außer hier bei Wikipedia) noch nicht viel bekannt geworden ist. Combots steht für eine neue Kommunikationsform, die vielleicht am ehesten mit Instant Messaging zu vergleichen ist, aber dann vielleicht auch wieder nicht? Die künftigen Benutzer, aber auch Stimmungen und andere Elemente der Kommunikation, werden wohl durch Avatare repräsentiert. Schauen Sie sich doch einmal die klasse gemachte Website von Combots an.
Ein Leben mit dem Handy
Über eine interessante Studie wird bei Golem berichtet: Der Mobile Life Report zeigt anhand einer Befragung von mehr als 16.000 Personen auf, wie das Mobiltelefon unser Leben verändert. Das Telefon ist wichtiger geworden als der Fernseher, SMS ist die populärste Form, das Handy zu nutzen, Frauen nutzen das Mobiltelefon unter anderem dazu, sich vor ungewollter Anmache zu schützen, u.s.w. Ein sehr lesenswerter Beitrag, der vor allem den Schluß zulässt, daß wir alle öfter einmal abschalten sollten. Das Telefon und überhaupt. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein entspanntes Wochenende.
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Unter dieser Rubrik stellen wir interessanten Menschen in unserem Umfeld 10 Fragen und bitten um möglichst spontane Antworten.
Tobias Heimpel ist bei uns für Marketing und PR verantwortlich. Von ihm stammen also das neue Layout, die neue Bildsprache, das neue Logo, die letzten Pressemitteilungen und überhaupt der gesamte neue Auftritt von G10 Software AG und Svizzer. Tobias ist Geschäftsführer der Projektagentur und hat außer uns auch einer Reihe unserer Partner auf die Sprünge geholfen, was Marketing, Sales und PR betrifft, so z.B. auch Averatec, Climate Partner und Kendox.
Tobias, was ist die größte Herausforderung in Deinem Job?
Antworten zu geben. Gute, denen man vertrauen kann, ohne sie unbedingt zu verstehen. Nachhaltige Antworten, die auch noch wirken, wenn ich nicht mehr im Zimmer bin. Direkte, die berühren und treffen.
… und was ist die größte Befriedigung bei Deiner Tätigkeit?
Zuneigung zu den Antworten. Also beispielsweise zu den Bildern, mit denen G10 jetzt kommuniziert.
Welche Innovation, die noch nicht gemacht ist, würde Dir das Leben wesentlich erleichtern?
Suchalgorithmen mit Empfehlungscharakter. Also was würde z.B. eine berühmte Person finden, wenn sie suchen würde. Wenn das nicht geht, dann entscheide ich mich für eine zusätzliche Spur auf der Autobahn, die niemand außer mir sieht und nutzen kann. Oder ein Paralleluniversum. Oder etwas anderes.
… und welche Erfindung der letzten Jahre ist in Deinen Augen überflüssig?
Knowledge Management, sofern man hier überhaupt von einer Erfindung sprechen kann.
Wo muß Europa im Zusammenhang mit Innovation noch Hausaufgaben machen im Vergleich mit den U.S.A.?
Die Botschaft kann nur lauten: Mehr Mut und runter von der Bremse.
Und wo liegt Europa vorne verglichen mit den U.S.A.?
Ich halte es für falsch zu glauben, daß man vorne liegt. Das ist unpraktisch, weil man sich beim Rennen dauernd umdrehen muß und keinen vor sich hat, den man jagen kann.
Welche Technologien haben Deiner Meinung nach im kommenden Jahrzehnt das größte Potential, erfolgreich zu sein?
Alle, die darauf bauen, daß es keine Ordnung mehr geben wird, also Unordnung und Nicht-Struktur als Voraussetzung haben. Und natürlich Klimaneutralität als Mechanismus.
Wenn Du einen einzigen Tip an junge Unternehmen geben könntest, wie würde er lauten?
Renne!
Hast Du ein Erfolgsrezept und verrätst Du es uns?
Dem Erfolg abzuschwören und sich auf Profit zu konzentrieren.
Wie genießt Du den Sommer?
Sehr.
Tobias, vielen Dank für das Interview!
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Nachdem wir diese Woche außer der Reihe schon am Mittwoch über die neuesten Neuigkeiten berichtet hatten, folgen heute nur mehr ein paar Meldungen von gestern und heute:
Amnesty International kritisiert Yahoo, Google und MSN
Der Spiegel berichtet, daß die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Suchmaschinenbetreiber wegen ihrer China-Politik kritisiert und ihnen eine Verletzung ihrer eigenen Unternehmenswerte vorgeworfen habe. China überwacht seine geschätzten 110 bis 125 Millionen Internetuser und hat die Suchmaschinenbetreiber angewiesen, den Zugang zu bestimmten Internetseiten und die Suche nach bestimmten Begriffen zu unterbinden. AI verlangt von den Suchmaschinenbetreibern, die Liste der gesperrten Begriffe offenzulegen.
Microsoft gibt sich Anti-Kartell-Richtlinien
Silicon.de schreibt über Microsoft’s neue Anti-Kartell-Richtlinien („Windows Principles„), die – laut Microsoft’s General Counsel Brad Smith – den Interessen von Kunden und Wettbewerbern von Microsoft zu mehr Geltung verhelfen sollen.
Inside-IT stellt fest, daß die Selbstbeschränkung von Microsoft nicht ganz zufällig im engen zeitlichen Zusammenhang mit der millionenschweren Buße der EU erfolgt sein dürfte.
Microsoft und Google weiterhin im Kampf um Enterprise Search
Kevin Turner, COO von Microsoft, hat vor ein paar Tagen festgestellt, daß Google drauf und dran sei, Microsoft den Markt um Enterprise Search streitig zu machen auch John Battelle berichtet hierüber). Inzwischen hat ITWire, die führende australische Tech-Website, eine Umfrage unter ihren Lesern veranstaltet und herausgefunden, daß immerhin 88% der Befragten der Auffassung sei, daß Google für Microsoft auf dem Markt der Enterprise-Suchlösungen eine ernste Gefahr darstelle. Google, schnell wie immer, zitiert diese Zahl natürlich gleich stolz im Offiziellen Google Enterprise Blog.
Wir wünschen Ihnen ein schönes und heißes Sommerwochenende!
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Wir fokussieren zwar gegenwärtig Enterprise Search und Desktop Search, das hat aber auch Auswirkungen auf die Suche im Internet. Einen Artikel über den Status Quo der Internetsuche, die damit verbundenen Nachteile und die Ablösung der heutigen Websuche durch „Suchfavoriten“ schreiben wir hier (PDF, 93 KB).
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Unter dieser Rubrik stellen wir interessanten Menschen in unserem Umfeld 10 Fragen und bitten um möglichst spontane Antworten.
Einer der ersten ist Jean-Pierre Vuilleumier, Geschäftsführer von CTI Invest, einer Private-Public-Partnership, die sich als Plattform für Innovationen versteht. CTI Invest ist selbst kein Investor, bringt aber als Kommunikationsplattform junge Technologieunternehmen mit Venture Capitalists und Angel Investors zusammen. Der geographische Schwerpunkt der Tätigkeit von CTI Invest liegt in der Schweiz. Jean-Pierre und sein Team machen aber auch ausländische Investoren auf die Schweizer Innovationsszene aufmerksam, zuletzt vergangene Woche bei zwei Veranstaltungen in London und München.
Jean-Pierre, was ist die größte Herausforderung in Deinem Job?
Jungunternehmer, die verzweifelt Geld suchen, zum Weitermachen zu motivieren.
… und was ist die größte Befriedigung bei Deiner Tätigkeit?
Wenn endlich die Finanzierung einer Jungunternehmung abgeschlossen ist.
Welche Innovation, die noch nicht gemacht ist, würde Dir das Leben wesentlich erleichtern?
Beamen durch Scotti.
… und welche Erfindung der letzten Jahre ist in Deinen Augen überflüssig?
Die Atombombe.
Wo muß Europa im Zusammenhang mit Innovation noch Hausaufgaben machen im Vergleich mit den U.S.A.?
Erstens: Ein Mentalitätswandel ist dringend notwendig. Zweitens:Sowohl Erfolg zu haben, als auch zu verlieren, ist OK. Drittens: Wir brauchen mehr Mut zum Risiko und weniger Sicherheitsdenken. Viertens: Wirtschaft sollte bereits an der Grundschule unterrichtet werden.
Und wo liegt Europa vorne verglichen mit den U.S.A.?
Bei Umwelttechnologien.
Welche Technologien haben Deiner Meinung nach im kommenden Jahrzehnt das größte Potential, erfolgreich zu sein?
Nanotechnologien, neue Materialien und natürlich Energiealternativen.
Wenn Du einen einzigen Tip an Start-Ups geben könntest, wie würde er lauten?
Think BIG!
Wenn Du einen einzigen Tip an Venture Capitalists geben könntest, wie würde er lauten?
Mehr in Early-Stage-Unternehmen zu investieren.
Wie genießt Du den Sommer?
Auf dem See beim Wasserskifahren und Schwimmen.
Jean-Pierre, vielen Dank für das Interview.
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Unter dieser neuen Rubrik stellen wir interessanten Menschen in unserem Umfeld 10 Fragen und bitten um möglichst spontane Antworten.
Den Anfang macht Urs Kappeler, Geschäftsführer des E-Towers der HTW Chur, also der Churer Hochschule für Technik und Wirtschaft. Der E-Tower ist eine Einrichtung der HTW. Hier wird über Unternehmertum nicht doziert, vielmehr wird Unternehmertum gelebt, denn der E-Tower ist eines von zwei Startup-Zentren im Kanton Graubünden, die sich mit Rat und Tat für die Gründung junger Innovationsunternehmen einsetzen.
Urs, was ist die größte Herausforderung in Deinem Job?
To be „politically correct“!
… und was ist die größte Befriedigung bei Deiner Tätigkeit?
Das Arbeiten für Menschen mit Menschen.
Welche Innovation, die noch nicht gemacht ist, würde Dir das Leben wesentlich erleichtern?
Ich weiß nicht, ob man das als Innovation bezeichnen kann: Eine Pille gegen Profilneurosen!
… und welche Erfindung der letzten Jahre ist in Deinen Augen eher überflüssig?
Das E-Mail und/oder das Handy.
Wo muß Europa im Zusammenhang mit Innovation noch Hausaufgaben machen im Vergleich mit den U.S.A.?
Europa hat Defizite bei der Sensibilisierung für das Unternehmertum an der Basis, das heißt, es wäre wünschenswert, Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren für das Unternehmertum zu begeistern. Worin sind uns die USA noch überlegen? In der Förderung der Kreativität und des Selbstwertgefühls.
Und wo liegt Europa vorne verglichen mit den U.S.A.?
Im Generieren von Ideen, leider jedoch nicht bei deren Realisierung…
Welche Technologien haben Deiner Meinung nach im kommenden Jahrzehnt das größte Potential, erfolgreich zu sein?
Biotechnologie und Information Science.
Wenn Du einen einzigen Tip an Start-Ups geben könntest, wie würde er lauten?
Venture Capitalists pflegen zu sagen: “We invest in management, not in ideas.” Die Zusammensetzung der Gründungsmitglieder ist wohl das wichtigste Element, um eine Start-up Unternehmung zum Erfolg zu führen.
Hast Du ein Erfolgsrezept und verrätst Du es uns?
„Believe in a place called hope!“
Wie genießt Du den Sommer?
Mit dem Abarbeiten meiner Pendenzen. Und mit einem kühlen Bad irgendwo in einem Bergsee, weit weg von allen Kommunikations- instrumenten.
Urs, vielen Dank für das Interview!
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Unsere Entwickler schuften an der neuen Version Svizzer 3.4 und es ist sehr, sehr warm. Trotzdem passiert viel in unserem Umfeld und im Zusammenhang mit Suchtechnologien. Zu viel, als daß wir bis Ende der Woche warten wollen. Daher gibt es heute – außer der Reihe – einen Überblick über die letzten Neuigkeiten:
Microsoft zieht Verschlüsselungstool schnell wieder zurück
Kaum auf dem Markt und schon wieder weg. „Private Folders 1.0″ hatten nur einen kurzen Auftritt, bevor Microsoft das Tool wieder vom Markt genommen hat. Administratoren rund um den Globus befürchteten, Mitarbeiter könnten it dem kleinen Helferlein allzu viel Unfug anrichten und vor allem geschäftliche Dateien ihrer Kontrolle entziehen (Quelle: Heise).
Bei Yahoo tut sich was
Die Jungs bei Yahoo macht Überstunden: Neue Website, neue Financial-Website und Yahoo Go demnächst auch auf unseren Handies (Quelle: Silicon.de). Die neue Website ist ein wahrer Ajax-Rausch. Klasse gemacht und sehr bedienerfreundlich.
Google’s CEO will doch keinen Klickbetrug :-)
Eric Schmidt ist wohl nur falsch verstanden worden, als er im Zusammenhang mit dem überhand nehmenden Klickbetrug „Let it happen“ empfahl. Die offizielle Stellungnahme auf dem Official Google Blog stellt das klar. Derweil fragt sich der Search Engine Roundtable, ob Klickbetrug gut für Google ist, während Search Engine Watch noch einmal aufrollt, wie es zu dem angeblichen Mißverständnis von Eric Schmidt kommen konnte.
Google und MSN als Virenscanner
Heise berichtet über die mögliche Zweckentfremdung von Suchmaschinen zum Zweck des Aufspürens von Malware im Internet. Das klingt gut, solange man die Suchmaschinen wirklich zu dem Zweck einsetzt, die Malware auch zu beseitigen. Was aber, wenn die Schädlingsfront sich der Suchmaschinentechnologie bemächtigt, um Viren und andere Schädlinge zu verbreiten?
Google vs. MSN & Co.
Gogle baut seine Spitzenposition in der Internetsuche Monat für Monat aus und liegt nun in Deutschland bei über 85% (Quelle: Heise). Der Wettbewerb, wenn man hiervon angesichts dieser Dominanz überhaupt noch sprechen kann, ist abgeschlagen. Microsoft als einer der Verlierer in diesem Rennen, rät Google in der Zwischenzeit, sich aus dem Thema „Enterprise Search“ rauszuhalten, denn das sei Microsoft’s Spielplatz (Quelle: Search Engine Journal). Moment, haben wir da etwas überhört? Seit wann hat Microsoft denn bitte etwas im Umfeld von Enterprise Search zu bieten? Gogle hat immerhin seine Search Appliance im Markt, während Microsoft immer nur ankündigt, welche Entwicklungen rund um Suchtechnologien wieder einmal ergebnislos eingestellt wurden.
Google’s Spam Core [Update]
Vor wenigen Tagen war ein Zufallsfund im Internet aufgetaucht. Ein Google-Suchergebnis, das Rückschlüsse auf den Suchalgorithmus zuließ und unter anderem auch das Kriterium „Spam Core“ enthielt, was für vielerlei Spekulationen sorgte. Search Engine Watch greift dieses Thema erneut auf und verweist auf Todd Malicoat, der den Fund einer sorgfältigen Deutung unterzieht.
Weiterhin heiße und schöne Tage wünscht Ihnen das SVIZZER-Team!
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Ehrgeiziger Plan: Microsoft will die Vernichtung von Spam automatisieren
Spam wird zum zunehmenden Problem im Internet. Angeblich sollen schon heute bereits die Mehrzahl der Anfragen an Suchmaschinen und mehr als 90% aller Einträge in Blogs von Spammern kommen. Dieses Problem will Microsoft nun nach einem Bericht von Silicon.de lösen und die ungewünschten Spamanfragen vernichten, bevor sie großen Schaden anrichten können. „Your mission is to destroy spam. Good luck!“
AOL bald kostenlos?
John Battelle schreibt über die Pläne von AOL, einen Teil seiner bisher entgeltlichen Dienste demnächst kostenlos anzubieten. Warum denkst AOL hierüber nach? Weil sich das Unternehmen angesichts der Entgeltlichkeit seiner Dienste für seine Nutzer immer schwerer tut, Werbung zu verkaufen.
Nicolas Carr über Onlinewerbung
Auch „The Rough Type“ beschäftigt sich diese Woche mit Onlinewerbung und kommt zu dem Ergebnis, daß es an attraktiven Angeboten für potentielle Anzeigenkunden mangelt. Wir werden das mit Svizzer Connect bald ändern…
OpenText bietet bei Hummingbird mit
CMS berichtet, daß OpenText beim Verkauf von Hummingbird mitbietet. Tony Byrne schreibt im CMS Watch, warum es für Kunden von Hummingbird vielleicht nicht so toll wäre, wenn das Unternehmen wirklich von OpenText gekauft werden würde.
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Ende Juli stellen wir Svizzer in Version 3.4 vor und legen die Meßlatte für Desktop- und Enterprise Search wieder etwas höher.
Hier eine Übersicht über die Funktionen, die wir in der neuen Version des Clients (und natürlich auch des Servers) ab Ende Juli anbieten werden:
Quickupdate für schnelle Aktualisierung
Der Indexupdate muß ab sofort nicht mehr vollständig durchgeführt werden. Eilige können ab sofort auch ein Quickupdate durchführen, das den Index nur hinsichtlich neu hinzugekommener Dateien ergänzt. Ab und zu müssen Sie dann aber noch ein vollständiges Update durchführen, um den Index damit auch hinsichtlich geänderter und gelöschter Daten auf den neuesten Stand zu bringen.
Speicherung von Suchen und jetzt auch Suchergebnissen
Sie können nun nicht mehr nur einzelne Suchanfragen, sondern auch die Ergebnislisten abspeichern. Rufen Sie künftig eine abgespeicherte Suche auf und hat sich in der Zwischenzeit die Ergebnismenge durch neu hinzugekommene oder veränderte oder gelöschte Dateien verändert, sehen sie das auf einen Blick durch eine entsprechende farbliche Kennzeichnung der Suchtreffer.
Thumbnails jetzt auch in der Ergebnisliste
Thumbnails von Bildern gibt es nun nicht mehr nur in der Dateivorschau, sondern auch in der Ergebnisliste. Darüber freuen sich natürlich alle, die viele Bilder verwalten müssen.
MyView – Neue Einstellmöglichkeiten für die Oberfläche
Die Oberfläche erhält ein „MyView-Tool“, mit dem Sie die Oberfläche fortan ideal Ihren Bedürfnissen und Vorlieben anpassen können. Ferner sind ab sofort alle Filter (für Dateityp, Wichtigkeit, Email, Zeit und Pfad) einzeln ein- und ausschaltbar. Damit diejenigen unter Ihnen, die viele Suchergebnisse haben, künftig noch mehr Platz für die Ergebnisliste bekommen, ist die Toolbar jetzt in zwei unterschiedlichen Größen verfügbar.
Neue Filter für MP3, Bilder und Outlook-Aufgaben
Neben den Standardfiltern für Dateityp, Wichtigkeit, Email, Zeit und Pfad bieten wir ab sofort weitere kostenlose Filter an, die Sie über das Internet downloaden können. Den Anfang machen Filter für MP3, Bilder und Outlook-Aufgaben, viele weitere Filter werden folgen.
Drucken jetzt auch direkt aus Svizzer heraus
Um Svizzer noch komfortabler zu gestalten, haben wir nun auch umfassende Druckfunktionalitäten eingeführt. Sie können nun aus der Vorschau heraus sowohl das Originaldokument, als auch den extrahierten Text oder auch nur Teile davon drucken, ohne die jeweilige Originalapplikation öffnen zu müssen.
Vorschau jetzt mit Mausmenü
Bei dieser Gelegenheit hat die Vorschau auch ein Mausmenü bekommen, das Druck- und Kopierbefehle enthält.
Neuer Dateityp: RAR-Archive
Es werden nun nicht nur ZIP-Archive entpackt und indexiert, sondern auch RAR-Archive.
Darüber hinausgehende Änderungen nur für Svizzer Enterprise
Kunden unserer Enterprise Edition bekommen die Listen aller verfügbaren Enterprise Server ihres Unternehmens nun in sehr viel komfortablerer Form: Die Ihnen zugänglichen Server werden nun automatisiert aufgelistet und Sie müssen diese nur mehr auswählen, um sich mit einem der Server Ihres Unternehmens zu verbinden. Ferner haben wir zur besseren Anpassung von Svizzer Enterprise an die Bedürfnisse unserer Unternehmenskunden zahlreiche offene Schnittstellen eingeführt, die Anpassungen z.B. der Ergebnisliste, der Vorschau, der Filter, der Dateitypen und der Indexierungsmethoden ermöglichen.
Svizzer 3.4 wird ein richtiger Kracher. Freuen Sie sich darauf und genießen Sie den schönen Sommer!
Die neue Website wächst, aber der Svizzer Blog war leider in den letzten Tagen zu kurz gekommen. Hier ein Update:
Klickbetrug verursacht Schaden von 800 Mio. USD jährlich
Die Financial Times hat unter Bezugnahme auf ein Gutachten von Outsell den jährlichen Schaden, der durch Klickbetrug entsteht, mit 800 Mio. USD angegeben. Klickbetrug wird damit zu einem wachsenden Problem bei der Onlinevermarktung. Nicht jedoch für Google’s CEO Eric Schmidt, der die perfekte Lösung dieses Problems darin sieht, Klickbetrug einfach passieren zu lassen (frei übersetzt nach Search Enginbe Journal).
Google Checkout ist da – und wird von Ebay ausgecheckt
Schon vor Monaten wurde es angekündigt, jetzt ist es da, das Google-Bezahlsystem „Google Checkout„. Ebay scheint das gar nicht zu gefallen, was nicht weiter verwundert, denn Ebay ist Eigentümerin von Paypal, einem direkten Konkurrenten von Google’s neuem Bezahlsystem. Daher wird Checkout bei Ebay gegenwärtig nicht als Bezahlsystem akzeptiert (zitiert nach Heise).
Auch Myanmar zensiert
Auch das selbsternannte „Golden Land“ Myanmar zensiert. Wer Myanmar nicht kennt (wie z.B. das CIA World Factbook), es handelt sich um den Staat, der auch unter Birma oder Burma bekannt ist, südlich von China liegt und seit 1988 von einer Militärdiktatur regiert wird. Anders als China einigt sich Myanmar nicht mit Google, Microsoft und Yahoo auf eine „Regulierung des Contents“, sondern sperrt die Dienste einfach aus (vgl. Heise ). Myanmar nimmt auf der 166 Plätze langen Rangliste der „Reporter ohne Grenzen“ Platz 163 ein, was den Stand der Pressefreiheit betrifft. Myanmar liegt damit einen Platz hinter China und vor den drei Schlusslichtern Eritrea, Turkmenistan und Nordkorea (zitiert nach Heise).
Google GDrive angeblich schon im Test
TechCrunch berichtet, dass der Blogger Corsin Camichel Anzeichen dafür gefunden habe, dass Google ihr öffentliches Speichersystem GDrive unter der Codebezeichnung Platypus testet. Warum Google gerade ein australisches Schnabeltier als Symbolfigur für das Speichersystem verwendet, hat Corsin noch nicht aufgedeckt.
Vic Gundotra wechselt von Microsoft zu Google
Vic Gundotra, bisheriger „General Manager Platform Evangelism“ bei Microsoft, wechselt zu Google, wie Silicon.de berichtet.
Wie wird Spam gerankt?
Nur ein Gerücht, aber ein erwähnenswertes: Search Engine Watch berichtet von dem Zufallsfund eines Bloggers, der Anzeichen dafür gefunden haben will, dass es bei Google ein Spam Scoring geben soll.
Verwirrendes Suchsoftwareangebot bei IBM
Stephen Arnold (CMS Watch) schreibt über das verwirrende Suchsoftwareangebot von IBM, das nun um eine weitere Komponente verwirrender wurde. IBM unterhält Omnifind, ist Reseller von Google Search Appliance und von X1 Desktop Search und hat nun auch ein Angebot, das nicht gerade einprägsam „IBM WebSphere Information Integrator OmniFind Starter Edition“ genannt wird.
„California Kings“
Nicholas Carr schreibt unter diesem Titel über das Ende der Bescheidenheit der Google-Gründer Page und Bryn, die bislang als sparsam und zurückhaltend galten und sich nun eine Boing 767 zum Partyflugzeug aufrüsten lassen. Vielleicht wird daraus ja ein Geschäftsmodell und wir sehen „GoogleAir“ bald richtig abheben…