Svizzer Blog


Svizzer und Office 2007
25. Mai 2006, 9:51 Uhr nachmittags
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Ja, Svizzer indexiert und findet auch Dokumente, die Sie mit dem seit vorgestern erhältlichen und frei verfügbaren Microsoft Office 2007 Beta erstellen.

Allerdings müssen Sie hierzu die mit Office 2007 erstellten Dateien umbenennen, denn die neuen Dateien bekommen von Office Dateiendungen, die alle ein "x" tragen. Also wird aus .ppt eine Datei, die .pptx heisst, .doc wird zu .docx, .xls wird zu .xlsx und so weiter. Die Umbenennung ist aber zumindest derzeit auch deshalb sinnvoll, weil Ihre Geschäftspartner, Freunde und Bekannte, die Office 2007 noch nicht haben, andernfalls keine grosse Freude an diesen Dateien haben werden.

Selbstverständlich aber haben wir eine Möglichkeit, Ihnen die Arbeit des Umbenennens abzunehmen. Sie müssen hierzu lediglich die Datei "Svizzer.xml" editieren und den Bereich "Equal Types" vollständig durch folgenden Eintrag ersetzen:

<EqualTypes>
<EqualType>
<Typeorg>*.txt</Typeorg>
<TypeEqual>*.asc;</TypeEqual>
</EqualType>
<EqualType>
<Typeorg>*.doc</Typeorg>
<TypeEqual>*.rtf;*.docx;</TypeEqual>
</EqualType>
<EqualType>
<Typeorg>*.ppt</Typeorg>
<TypeEqual>*.pptx;</TypeEqual>
</EqualType>
<EqualType>
<Typeorg>*.xls</Typeorg>
<TypeEqual>*.xlsx;</TypeEqual>
</EqualType>
<EqualType>
<Typeorg>*.odt</Typeorg>
<TypeEqual>*.sxw;</TypeEqual>
</EqualType>
</EqualTypes>

Hierdurch wird Svizzer angewiesen, die neuen Dateiendungen so zu behandeln, als handele es sich um .doc, .ppt, .xls und so weiter. Mit der nächsten Version von Svizzer liefern wir diesen Eintrag natürlich serienmässig mit.

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Keine IT bringt auch nichts
23. Mai 2006, 10:59 Uhr nachmittags
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Wer sich über den Titel wundert: Als man vor ein paar Jahren die Kampagne "Alkohol ist keine Lösung!" startete, gab es sehr schnell eine Sponti-Kampagne, die besagte: "Kein Alkohol ist auch keine Lösung!"

Wir kommen wir darauf? Ganz einfach. Accenture hat im Rahmen einer Studie festgestellt, dass ein grosser Teil der Geschäftsführung und ein noch grösserer Teil der IT-Verantwortlichen in deutschsprachigen Unternehmen der Auffassung sei, dass die IT-gestützte Produktivität in ihren Unternehmen seit Jahren stagniere oder gar sinke.

Die Netzwoche hat das unter der netten Schlagzeile "Studie: Manager glauben, IT bringt nichts" zusammengefasst. Hans Fischer von unserem Partner Rolotec hat die Studienergebnisse im Roloblog unter dem Titel "Back to the roots?" süffisant kommentiert und eine lustige Grafik zu diesem Thema gefunden.

Wir kennen die Studie nicht, aber wenn die Ergebnisse richtig wiedergegeben wurden, gibt sie zu denken. Woran kann es liegen, dass nur ein geringer Teil der IT-Verantwortlichen daran glaubt, dass IT die Produktivität in ihrem Unternehmen gesteigert habe? Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Man hat in den letzten Jahren die falschen Tools erworben.
  2. Man hat in den letzten Jahren gar keine Tools erworben.
  3. Man hatte falsche Erwartungen an die getätigten Investitionen und ihre Auswirkungen auf die Produktivität.

    IT-Verantwortliche sollten Lösungen fordern, die nachweislich schnell wirken. Und wenn Sie wissen wollen, was Produktivität pur ist, sollten Sie sich einmal mit Svizzer Server beschäftigen, der erfrischend anderen Such- und Produktivitätslösung.



    Alles neu macht der Mai
    22. Mai 2006, 10:58 Uhr nachmittags
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    Demnächst bei uns: G10 Software AG und Svizzer bekommen im Juni ein neues Gesicht. Dies und viele andere Dinge haben wir am Freitag und Samstag letzter Woche auf historischem Grund beim Company-Meeting von G10 Software AG beschlossen. Es wird sich vieles ändern. Eines aber bleibt: Svizzer.

    Wir waren auch hinsichtlich der Produktweiterentwicklung nicht untätig und haben in unserer Giftküche eine Reihe neuer Produktvarianten von Svizzer vorbereitet, die wir Ihnen in den kommenden Wochen und Monaten vorstellen werden. Lassen Sie sich angenehm überraschen!

    Herzlichen Dank an Melissa und Jürg für die perfekte Organisation und die zielführende Moderation des Seminars und das ganze liebevolle Drum und Dran, das den Aufenthalt trotz intensiver Arbeit zum reinsten Vergnügen machte. Herzlichen Dank auch an Britta und Albert für die Zeit, die Ihr uns gewidmet habt sowie für die hervorragenden Anregungen zur weiteren Entwicklung von G10. Wir werden sie beherzigen und umsetzen. Last, but not least, auch ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von G10 Software für die begeisterte und motivierte Teilnahme an beiden Tagen der Veranstaltung. 



    Suchen oder ordnen?
    22. Mai 2006, 10:33 Uhr nachmittags
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    Tony Byrne von CMS Watch hat die Keynote von Dave Girouard anlässlich der AIIM Expo aufgegriffen. Dave Girouard ist General Manager von Google und behauptete auf der AIIM: "Search is the human interface into corporate information." Byrne widerspricht dem und meint in etwa sinngemäss, dass man deutlich bessere Lösungen brauche, um mit Informationen sinnvoll umgehen und sie in guten Prozessen nutzen zu können.

    Das mag schon sein, aber man darf nicht vergessen, dass "Suchtechnologie" nicht umsonst so heisst und eben nicht "Wissensmanagement". Beides darf man nicht verwechseln. Suchtechnologie ist aber eine wichtige Voraussetzung für Wissensmanagement und es wird daher nicht mehr lange dauern, bis wir Elemente von Wissensmanagement auch in Suchlösungen vorfinden werden und Suchlösungen eine noch bessere Prozessunterstützung bieten werden als heute.

    Eines dürfte sollte allerdings klar sein. Google & Co. haben einen Trend eingeleitet, an dem die Vertreter von Enterprise Content Management, Dokumentenmanagement und ähnlicher Disziplinen nicht vorbeikommen werden: Die Zeit des manuellen Sortierens von Informationen nur zu dem Zweck, sie wieder zu finden, gehört längst der Vergangenheit an.



    Informationen gewinnbringend einsetzen
    17. Mai 2006, 5:25 Uhr nachmittags
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    Unter diesem Titel und mit weiteren Verweisen auf chosun.com und Top-Consultant.com schreibt Hans Fischer von Rolotec heute im Roloblog über die Möglichkeiten, die Ihnen Wissensmanagement bietet.

    Unserer Meinung nach gilt hier die einfache Gleichung: "Information = Wissen = Macht = Geld".



    Microsoft entdeckt die Suche [Update]
    17. Mai 2006, 5:19 Uhr nachmittags
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    Gerüchteweise will Microsoft neue Suchapplikationen auf den Markt bringen. Verlässliche Details waren heute nicht zu erfahren, es soll sich aber einerseits um eine Neuauflage ihrer Desktopsuche handeln, andererseits um eine Verbesserung der Suchmöglichkeiten in Sharepoint Portal. Informationen hierzu finden Sie bei eWeek, Microsoft Watch, und noch einmal bei eWeek.

    [Update vom 18.5.2006] Eine deutschsprachige Zusammenfassung der Pläne von Microsoft finden Sie auch bei Finanz-Nachrichten.de. Es sieht so aus, als sei die von Microsoft geplante Suche über Firmennetzwerke eng mit Microsoft Sharepoint Portal verknüft.



    Dankeschön!
    16. Mai 2006, 9:07 Uhr nachmittags
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    Wir möchten an dieser Stelle einmal unseren Kunden, Lieferanten, Partnern und allen Benutzern unserer Software "Svizzer" ein herzliches Dankschön dafür aussprechen, dass Sie unsere Kunden, Partner, Lieferanten und Benutzer geworden sind.

    In den letzten Wochen haben wir an zahlreichen Veranstaltungen zum Thema "Innovation" teilgenommen. "Innovation" ist ein wenig zum Modewort verkommen und in aller Munde. Jeder gibt sich innovativ und bekennt sich zur Innovation, aber praktiziert wird Innovation eigentlich nur von wenigen Menschen, nämlich von denen, die auch Mut haben. Den Mut, ein Risiko einzugehen.

    Junge Technologieunternehmen haben eine Reihe von Hürden zu überwinden. In aller Regel fehlt es beinahe schon traditionell an Liquidität und dementsprechend auch an Personal. Vieles rund um "StartUps" ist selbstgestrickt und aus der Not geboren. Rückschläge, Nachbesserungen und Verspätungen sind an der Tagesordnung. Eine Reihe junger Unternehmen scheitert an diesen Hürden, andere widerum kommen durch. Oftmals entscheidet das Glück über Erfolg oder Misserfolg.

    Wir haben das Glück, Sie als unsere Kunden, Partner, Lieferanten und Benutzer zu haben. Sie sind die eigentliche Motor der Innovation, denn Sie geben uns als kleine Unternehmung eine Chance, obwohl es namhafte Unternehmen in unserer Branche gibt, bei denen das Risiko bedeutend kleiner wäre. Wir möchten Ihnen aufrichtig dafür danken, dass Sie dieses Risiko eingehen. Ohne Sie wäre "Svizzer" keine Innovation geworden, sondern nur eine Idee geblieben, die wir nie gemeinsam mit Ihnen hätten umsetzen können.



    Wie man aus der Not eine Tugend macht
    16. Mai 2006, 8:39 Uhr nachmittags
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    Von Google kann man eine Menge lernen. Heute findet sich im Google Enterprise Blog ein Eintrag, der mit "The Myth of Tuning" überschrieben ist. Matthew Glotzbach macht sich darin über die Bemühungen der Wettbewerber im Segment "Enterprise Search" lustig, ihre Systeme zu "tunen", wie er schreibt.

    Er plädiert dafür, diese Anpassungsbemühungen zu unterlassen und statt dessen auf Google's wunderbaren Ranking-Algorithmus zu vertrauen, der in jeder Umgebung und auf allen Daten immer, automatisch und "Out of the Box" für relevante Ergebnisse sorge.

    Wer sich mit dem Thema "Enterprise Search" ernsthaft beschäftigt, der weiss, dass diese Ansicht völlig unhaltbar ist. Natürlich ist es unseriös, dem Kunden ein System aufzuschwatzen, bei dem erst ewig lange rumgefrickelt werden muss, damit mit dem System halbwegs brauchbare Ergebnisse erzielt werden können. Ebenso unseriös ist es aber, dem Kunden vorzumachen, dass sein spezifischer Datenbestand keinerlei Anpassungsarbeiten des Systems erforderlich mache und man einen Wunderalgorithmus habe, der in jedem Datenbestand immer automatisch die "relevanten" Ergebnisse anzeige, denn Relevanz ist nicht objektivierbar.

    Relevanz bedeutet Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit und impliziert eine individuelle, menschliche Wertung im Raum-Zeit-Gefüge. Oder mit Wikipedia:

    "Die Bedeutung, die eine Sache oder Information hat, hängt immer vom Betrachter ab: Was für einen Menschen sehr wichtig erscheint, ist für den anderen eher unwichtig und uninteressant."

    Der Grund, warum Google der Auffassung ist, man müsse rund um den individuellen Datenbestand des Kunden keinerlei Arbeit am Enterprise-Search-System vornehmen, liegt aber auf der Hand.  Bei Google's Search Appliance werden Sie nämlich vergeblich nach irgendwelchen Möglichkeiten suchen, das System Ihrem Datenbestand anzupassen. Also entweder Sie nehmen das System so, wie es ist, oder Sie lassen es. Dies mit einem "Wunderalgorithmus" zu erklären, anstatt mit fehlenden Einstellungsmöglichkeiten, ist natürlich auch eine Möglichkeit, aus der Not eine Tugend zu machen…



    53.651
    16. Mai 2006, 7:44 Uhr nachmittags
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    Während Yahoo! ihre Seite im Web 2.0-Look präsentiert, stellt Josh Kopelman von der amerikanischen VC-Unternehmung First Round Capital die ketzerische Frage, wie viele Web 2.0-Unternehmen auf die 53.651 potenziellen User derartiger Anwendungen abzielen. Diese Zahl entspricht nach Kopelman's Beobachtung der Leserschaft von Michael Arrington's TechCrunch, einem Blog, das sich überwiegend dem Thema "Web 2.0" verschrieben hat (und zu deren Sponsoren übrigens auch First Round Capital zählt).

    Eine sehr interessante Frage, die vermutlich erst dann wirklich beantwortet wird, wenn bereits ein paar Milliarden Dollar in die Finanzierung gegenwärtiger und künftiger Web 2.0-Unternehmen geflossen sind.

    Vielleicht passt es nicht unbedingt zum Thema, aber OpenBC hat heute bekannt gegeben, dass die Online-Community, die soeben von RedHerring in die European Hot 100 gewählt wurde, ab sofort geschlossene Communities für Firmen und Einrichtungen anbietet, die damit kein firmeneigenes Portal für die Web-Kommunikation unterhalten müssen (Quelle: Heise). Eine sinnvolle Einrichtung - und übrigens auch eine sehr nützliche Plattform. Sie werden auf OpenBC eine Reihe von Mitarbeitern von G10 Software AG finden und wahrscheinlich auch zahlreiche Ihrer Kollegen, Bekannten und Freunde.

    Wer von Communities und Blogs und der damit verbundenen Öffentlichkeit genug hat (der in diesem Post bereits erwähnte Michael Arrington erwähnt in einem heutigen Eintrag ein paar triftige Gründe hierfür), dem wird eine Satire auf Web 2.0 gut gefallen: Isolatr.



    Web 2.0: Fluch oder Segen?
    15. Mai 2006, 9:05 Uhr vormittags
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    Nicholas Carr zitiert in seinem Blog eine Rede von Tim O'Reilly in Berkeley, in der sich dieser mit der Web 2.0-Bewegung auseinandersetzt und einen sehr interessanten Aspekt in die Diskussion rund um Web 2.0 einbringt. Er vertritt die Auffassung, dass Web 2.0 nicht zwangsläufig zu einer Demokratisierung des Web führen könnte, sondern eine Abhängigkeit von wenigen Unternehmen, die rund um Web 2.0 eine Art Quasi-Monopol errichten könnten. Die Rede ist sehr lesenswert.