Svizzer Blog


Delphi-Studie Enterprise Search
27. April 2006, 12:51 Uhr vormittags
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Unter dem Titel "Just how bad is Enterprise Search?" zitiert Tony Byrne auf CMS Watch eine Studie der Delphi Group, wonach sich lediglich 14% der Befragten mit der Suchfunktionalität ihres Enterprise-Systems "zufrieden" oder gar "sehr zufrieden" gezeigt haben sollen.

Leider verweist Tony Byrne in seinem Link lediglich auf die Startseite von Delphi Research, so dass wir die von ihm zitierte Passage nicht finden konnten (dafür aber eine sehr lesenswerte Studie zu Enterprise Search aus dem vergangenen Jahr). Offen bleibt daher für uns, was genau Tony Byrne mit "Enterprise System" meint.

Der gegenwärtige Status zur Suche in Unternehmensdaten ist allerdings auch unserer Beobachtung nach nicht zufriedenstellend. Häufig ist die Suche in Intranets eingebaut, die nur einen Teil der Unternehmensinformationen erfassen, nämlich den, der im CMS des Unternehmens gespeichert ist. Aber auch dort, wo Enterprise Search z.B. über zentrale Dateiserver eingesetzt wird, muss der Benutzer vielfach auf die Suche in für ihn wichtigen Quellen verzichten, wenn z.B. Emails nicht von dem Enterprise Search-System erfasst werden. Dies wiederum führt zum wahllosen und unkontrollierten Einsatz von Desktop Search-Tools, die sich oftmals noch im Betastadium befinden und nicht einmal geringsten Sicherheitsanforderungen genügen.

Unser Ansatz, den wir mit Svizzer konsequent verfolgen, kann Ihnen bei der Beseitigung dieses Wildwuchses helfen. Er lautet: Kontrollierte und sichere Suche jedes Benutzers über alle für ihn bestimmten Dateien. Jeder Benutzer darf nur in denjenigen Quellen suchen, für die er nach dem Rechtemanagement des Betriebssystems zumindest Leseberechtigung hat. Das ist einer der entscheidenden Gründe, warum immer mehr Banken, Behörden, Kanzleien, Öffentliche Einrichtungen und Versicherungen unseren Svizzer einsetzen.

Und weil es gerade so gut passt: Vielen Dank an Hans Fischer von unserem Partner Rolotec, für die lobende Erwähnung von Svizzer im Roloblog!



Thunderbird vs. IE
27. April 2006, 12:24 Uhr vormittags
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Nun ist Google zumindest indirekt in den Browserwettstreit eingetreten und hat Partei für Mozilla's Thunderbird ergriffen. Seit heute gibt es bei Google das Doppelpack Mozilla Thunderbird und Google Toolbar als Download, aber derzeit nur auf der amerikanischen Seite von Google, dafür aber prominent auf der Startseite (via John Battelle, wo es auch einen Screenshot zu sehen gibt). Google zahlt für jeden Download einen Dollar über das AdSense-Referral-Programm.

Das motiviert die Gruppe hinter Explorer Destroyer, dem Internet Explorer den Kampf anzusagen: Seiteninhaber werden dazu aufgefordert, ein Script in ihre Seite einzubauen, das den jeweils verwendeten Browser erkennt. Verwendet ein Besucher den IE, wird er in der schwächsten Form der Aktion darauf hingewiesen, dass er vielleicht besser Mozilla's Firefox verwenden sollte. In der Version "Dead serious" werden Benutzer des IE einfach ausgesperrt.

Ganz schön kriegerisch…



“Ich lebe online”
25. April 2006, 1:24 Uhr nachmittags
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Nicholas Carr schreibt unter Bezug auf einen Artikel von Tim O'Reilly über das Online-Spiel Second Life. Second Life ist eine virtuelle Welt, die mittlerweile annähernd 200.000 Einwohner hat, die durch Avatare repräsentiert werden. Details zu dem Spiel finden sich bei Wikipedia. Wie Carr schreibt, scheint die Identifikation der Spieler mit "ihren" Avataren, die dort so ziemlich alles tun, was man in der ersten Welt auch zu tun pflegt, mitunter seltsame Ausmasse anzunehmen.



CEO von Ask geht zu MSN [Update]
24. April 2006, 3:44 Uhr nachmittags
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Steve Berkowitz, bisher CEO von Ask, geht zu MSN und wird dort Senior Vice President der Online Business Group. Ein Nachfolger für Berkowitz, der Ask in die schwarzen Zahlen führte, ist bislang noch nicht bestellt. (Quellen: John Battelle und Search Engine Watch).

[Update] Jim Lanzone. bisher Vice President of Product Management bei Ask, wurde soeben zum neuen CEO von Ask ernannt (Quelle: Yahoo).



Nerd-Test
20. April 2006, 10:54 Uhr nachmittags
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Geeks, Nerds und alle, die sich dafür halten (oder denen es nachgesagt wird), sollten den ultimativen Nerd-Test von Darrell Sydlo machen.

Den Hinweis auf den Test habe ich auf dem Blog eines echten Nerds gefunden, Joseph Pelrine von Meta Prog, der 99 von 100 erreichbaren Nerd-Punkten erzielte. Ich brachte es hingegen nur auf 82…



OneBox hält Einzug in Enterprise Search
19. April 2006, 12:04 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Svizzer Work

Google hat gestern die Integration ihrer OneBox in die Enterprise Search bekannt gegeben. Was ist das? Um Usern der Search Appliances die Orientierung über eine Vielzahl von Suchergebnissen aus diversen Suchquellen zu erleichtern, bietet Google - sozusagen als ersten Treffer in der Ergebnisliste - eine zusammenfassende Übersicht über die Art und Herkunft der Suchtreffer.

Wir halten das für hinfreich, wenn auch aus unserer Sicht für nicht sonderlich spektakulär, da Svizzer seit weit mehr als einem Jahr dem Benutzer einen - wie wir meinen - besseren Überblick verschafft, da er sofort sieht,

  • wieviele Treffer auf jeden Dateityp entfallen,
  • wieviele Treffer auf jede Suchquelle entfallen und
  • wo genau ein Suchtreffer lokalisiert ist.

Diese Übersicht kann bei Svizzer überdies zur bequemen Filterung der Suchergebnisse herangezogen werden.

In einem Artikel von RedHerring, der sich mit der neuen Funktionalität der Google-Suche beschäftigt, wird die Meinung wiedergegeben, dass Suche das verbindende Element zwischen mehreren Applikationen des Benutzers sein kann. Wir teilen diese Auffassung. Allerdings muss die Suchapplikation hierfür in der Lage sein, dem Benutzer automatisiert rollenbasierten Suchzugriff auf Informationen zu geben, andernfalls das Unternehmen gezwungen ist, für die Suchapplikation ein eigenes Rechtemanagement zu unterhalten.

G10 Software AG hat viel Entwicklungsaufwand in die rollenbasierte Authorisierung der Benutzer von Svizzer investiert. Hiervon profitieren unsere Unternehmenskunden nun, die ihren Mitarbeitern den sicheren Zugriff auf Daten gewähren können, ohne sich um die Frage der jeweiligen Berechtigung sorgen zu müssen.



Frohe Ostern!
13. April 2006, 11:23 Uhr vormittags
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Das Team von G10 Software AG wünscht Ihnen allen frohe Ostern und ein paar erholsame und hoffentlich sonnige Feiertage.

Ach ja, und weil einer unserer User uns darauf aufmerksam machte: Svizzer hilft Ihnen zwar generell bei der Suche, aber leider haben wir noch kein Modul entwickelt, um Svizzer auch nach Ostereiern suchen zu lassen. Das müssen Sie also zur Zeit noch selber tun.

Eine gute Zeit und bis bald. 



Web 2.0 für Unternehmen?
13. April 2006, 11:18 Uhr vormittags
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Nicholas Carr stellt in seinem Blog die Frage, ob Web 2.0-Anwendungen bereits für Unternehmen geeignet seien und setzt sich hierbei auch mit einer entsprechenden These von Andrew McAfee von der Harvard Business School auseinander. Carr zieht Parallelen zum Wissensmanagement, einem Thema, das vor ein paar Jahren die Szene beherrschte und einen großen Hype auslöste, ohne aber eine nachhaltige Wirkung hinterlassen zu haben.

Unsere Erfahrung mit Wissensmanagement sagt uns, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sehr zurückhaltend mit diesem Thema sind. Wenn überhaupt, wird "Wissensmanagement" nur mit spitzen Fingern angefaßt, wobei der Begriff selbst dabei tunlichst vermieden wird.

Das mag teilweise daran liegen, dass zahlreiche Unternehmen, worauf Carr hinweist, Unsummen von Geld für Wissensmanagementlösungen ausgegeben haben, die ihnen nichts brachten und vor allem nicht vom User akzeptiert wurden, weil sie zu kompliziert zu bedienen waren.
Ein weiterer Grund, warum Wissensmanagement sich gegenwärtig noch keiner großen Beliebtheit erfreut, ist aus unserer Sicht die fehlende Grundlage für Wissensmanagement. Es macht weder Spaß noch Sinn, eine Wissensmanagementlösung bei Null zu beginnen. Die Branche muß vielmehr Lösungen finden, wie der vorhandene Informationsbestand sinnvoll in solche Systeme aufgenommen werden kann. Eine gute Enterprise-Suchlösung ist also Vorbedingung für gutes Wissensmanagement.

Das sagt so oder so ähnlich auch Ian Davis, seines Zeichens Chef von McKinsey, in einem bei CASH wiedergegebenen Interview, in dessen Rahmen er sich über die 10 Zukunftstrends der Wirtschaft äußert. Davis stellt hierzu folgendes fest:

"Der permanente, allen zur Verfügung stehende, globale Zugang zu Informationen verändert die Wissensgesellschaft. Entweder verstehen Unternehmen es, diese Informationen zu filtern und zu nutzen, oder sie gehen in der Flut unter" (CASH vom 6. April 2006, Seite 28).

Die von Carr gestellte Frage, ob Web 2.0-Anwendungen bereits für den Einsatz in Unternehmen geeignet seien, könnte daher umgekehrt auch lauten, ob Unternehmen bereits auf den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen vorbereitet sind. Aus unserer Sicht ist diese Frage zumindest derzeit noch zu verneinen: Zumeist fehlt es in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen bereits an der Vorbedingung für erfolgreiches Wissensmanagement, nämlich einem gut funktionierenden Informationsmanagement.



Yahoo sucht beim Tippen
13. April 2006, 10:41 Uhr vormittags
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Die Websuche von Yahoo sucht schon beim Tippen und schlägt dem Benutzer in Abhängigkeit des Wortes oder Wortfragments jeweils eine Website vor. Die Verbindungen sind manuell hinterlegt. Wenn das mal kein neues Umsatzmodell ist…



Fünf Nachrichten von Google
13. April 2006, 10:38 Uhr vormittags
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Google patentiert eine sprachgesteuerte Suche, kauft sich eine neue Suchtechnik, die Teile der Inhalte von Webseiten bereits bei der Suche einblendet oder berücksichtigt, fühlt sich wohl mit der Zensur in China und weiß ab sofort auch genau, wo Sie wann waren, wenn Sie das kostenlose WiFi in San Francisco nutzen.

Ach ja, und die wichtigste Nachricht hätten wir fast übersehen: Der neue Web-Kalender ist da.