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Die Computerworld hat uns heute auf die Titelseite gebracht.
„Mit ihrer patriotisch getauften Suchmaschine Svizzer hat die Churer G10 Software auch im Ausland Fuss fassen können und sucht nun für die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns.“
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion von IDG für den schönen Artikel!
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AskJeeves hat gestern gestern den deutschsprachigen Dienst seiner Internetsuche live gestellt. Der Dienst befindet sich gegenwärtig noch in der Betaphase. Er ermöglicht u.a. die Beschränkung der Suche nach Artikeln aus Deutschland.
Auch 24 Stunden nach Google’s Entschluss, in China Suchergebnisse zu zensieren, hat sich die Aufregung hierüber noch nicht gelegt. Im Gegenteil. Nun gibt es auch eine Senatsanhörung hierzu. Wie die FT mitteilt, hat das republikanische Senatsmitglied Chris Smith für den 16. Februar 2006 eine Anhörung hierzu angeordnet.
Vorangegangen war ein heftig diskutierter Erklärungsversuch des Google-Gründers Sergey Brin, der derzeit auf dem WEF in Davos weilt (vgl. N24).
Die Entscheidung Google’s rief ein aussergewöhnliches Echo in den internationalen Medien und Blogs hervor. Mit dem Suchstring „Google+China“ finden sich bei Google News DE mehr als 300, bei Google News COM mehr als 3.200, bei Technorati mehr als 40.000 und bei Blog Search gegenwärtig mehr als 98.000 Treffer. Die Kritik an Google wird von Finanznachrichten.de wie folgt zusammengefasst:
„Google blendet in China nicht nur einzelne Treffer aus, sondern liefert eine Art Orwell’schen Suchdienst: ein Abbild des Internets, das zuvor im Sinne Pekings komplett von unerwünschten Wahrheiten gesäubert worden ist. Man stelle sich vor, eine Zeitung oder ein Magazin würde eine China-Ausgabe publizieren, deren Artikel von der Kommunistischen Partei abgenickt worden sind. Nichts anderes macht Google.“
Die Meldung des Tages darf auch bei uns nicht fehlen: Google zensiert sich selbst in China. Hier eine zufällige Auswahl von Medienbeiträgen zu diesem Thema:
Battelle, FAZ, Golem, Handelsblatt, Heise, Red Herring, Search Engine Roundtable, Search Engine Watch, Slashdot, Spiegel, Süddeutsche, Wired, …
Auf dem Google Blog sucht man derzeit noch vergeblich nach einem Eintrag zu diesem heiklen Thema. Vermutlich arbeitet man noch an der Sprachregelung. Oder am Firmenslogan, der bislang noch „Don’t be evil“ lautet.
Ein Schelm ist, der Böses dabei denkt: Zufälligerweise war heute Nacht der Google-Cache für mehrere Stunden unerreichbar. Kann es sein, dass dort eine Säuberungsaktion stattgefunden hat, die mit dem China-Entrée zusammenhängt?
In jedem Fall hat sich Google mit diesem Schritt vermutlich einen Bärendienst erwiesen, was vor allem die Kommentare von Nutzern in Newsforen zeigen.
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Wir wünschen dem World Economic Forum in Davos gutes Gelingen und den Bloggern des WEF natürlich auch.
Und um den Link zu suchmaschinenrelevanten Themen herzustellen, hier eine Bildersuche nach „World Economic Forum Davos“, durchgeführt auf der brandneuen Bildersuche von AskJeeves.
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Aus der Abteilung „Gerüchteküche“: MSN wird seit kurzem nachgesagt, die Ergebnisse der Internetsuche würden nicht nur automatisch sortiert werden: MSN HRS, eine durch Login geschützte Website, soll das Eingangstor zum Reich der manuellen Nachbearbeitung des Rankings sein, wobei HRS für Human Review System stehen soll (via Search Engine Roundtable).
Wenn das Gerücht stimmen und Sie zufälligerweise auch noch HRS-Mitarbeiter sein sollten, dann hätten wir eine Bitte an Sie: Ranken Sie doch bitte bei Suchen nach „Svizzer“ auf MSN unsere Website vor dem Forum und nicht dahinter. Google kann das schon.
A propos Google, auch Google hat manchmal technische Probleme.
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Wie am 20.1. erwähnt, hat das amerikanische Justizministerium verschiedene Suchmaschinenbetreiber zur Herausgabe bestimmter Daten gebeten. Google hat sich bislang gegen die Herausgabe geweigert, während andere Suchmaschinenbetreiber, hierunter auch MSN, der Aufforderung entsprachen.
Über den Inhalt der herausgegebenen Daten wurde seitdem heftig spekuliert. Dies vor allem vor dem Hintergund, dass die Daten bei der Beobachtung von pornografischem Material im Internet helfen sollten (Child Online Protection Act von 1998). Offenbar hatten auch Mitarbeiter von Microsoft keine Kenntnis von Art und Umfang der an das Justizministerium herausgegebenen Daten.
Ken Moss, General Manager MSN Search, hat zwar schon am 20.1. im MSN Search’s Weblog unter dem Titel Privacy and MSN Search unter anderem verlautbaren lassen, dass keinerlei persönliche Daten übermittelt wurden seien („absolutely no personal data was involved“), dies scheint jedoch die Diskussion hierüber erst richtig angeheizt zu haben: Das ist nicht nur den zahlreichen Kommentaren zu Ken Moss’s Blogposting zu entnehmen, sondern auch den öffentlichen Äusserungen von Suchmaschinen-Experten und Microsoft-Mitarbeitern (vgl. z.B. John Battelle, Robert Scoble und Brandon Paddocks).
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Google News hat – zunächst auf den englischsprachigen Seiten – nach etwas mehr als 1.200 Tagen den Beta-Status verlassen (via Google-Blog). Ferner hat Google den News-Service für die Nutzer der personalisierten Seite um zwei Funktionen erweitert: Die Suche nach den meistgelesenen Nachrichten und nach Seiten, von denen Google aufgrund der Personalisierung eine Empfehlung gibt. Wie diese Empfehlung zustande kommt, ist im Search Engine Journal nachzulesen. Das Verfahren erinnert an den von Amazon bekannten Hinweis: „Leser, die dieses Buch gekauft haben, …“
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Die freie Desktop-Suchmaschine Beagle ist in Version 0.2.0 erschienen. Das Mono .NET-Projekt erhielt im Wesentlichen eine neue Benutzeroberfläche. Daneben wartet Beagle 0.2.0 mit zahlreichen Bugfixes auf (via Golem).
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Ende der vergangenen Woche zeigte der Zähler unseres Downloadservers an, dass Svizzer zwischenzeitlich mehr als 100′000 Mal heruntergeladen wurde. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Svizzer mittlerweile auch auf zahlreichen Downloadseiten angeboten wird, schätzen wir die Gesamtzahl der heruntergeladenen Kopien von Svizzer auf über 125′000.